M.A.K. – das sind meine Initialen und meine Eltern hatten es – sicher unbewusst – darauf angelegt, dass ich mich kurz erklären muss, wenn ich mich vorstelle. Herausforderung Nummer eins: Mein Rufname ist die italienische Abwandlung eines relativ beliebten weiblichen (deutschen) Vornamens. Aber halt eben die italienische Fassung. Herausforderung Nummer zwei: Mein erster Vorname ist nicht mein Rufname, sondern eben der zweite. Klingt komisch, is aber so.
Geboren wurde ich als Wunschkind mit bikulturell-italodeutschem Migrationshintergrund an einem frühlingshaften Freitag, den 13. im April in Nürnberg. Ich war drei Tage zu spät dran als geplant und bin auch heute, 25 Jahre später, der Meinung, dass man die Dinge con calma angehen sollte.
Heute liebe und lebe ich im nach wie vor im Herzen Frankens, wo ich mich wunderbar zuhause fühle. Ich interessiere und begeistere mich für Transkulturalität, Web 2.0 Gedöns, Feminismus, kochen in bester Gesellschaft und Spaziergänge alleine, abends durch mein Viertel, wenn ich in beleuchtete Fenster sehen und mir das Leben dahinter vorstellen kann. Ich lese gerne Blogs und die ZEIT, bin gerne in Gesellschaft und trinke meinen Kaffee am liebsten im Bett. Ich habe kein Auto und behaupte, das aus Umweltgründen zu tun, obwohl ich es hasse, in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Einen freien Samstag Abend verbringe ich am liebsten mit einer Handvoll lieber Menschen oder, wenn mich mal wieder die Misanthropie oder Faulheit packt, mit meinem Computer, einem Teller Pasta und meiner Couch. So ist das.
