gedacht

29.03.10 | 1 Comment

Südstadtluft. Es wird mild, also gehe ich abends eine Runde. Ich gehe, um des Gehens Willen. Gegen den Stillstand.

gegrübel

WordLess

18.02.10 | 1 Comment

Ich wünschte, ich hätte Worte für meinen momentanen Zustand. Es ist so ein seltsames Schwimmen, ich kann es nicht fassen und das macht mich irgendwie verrückt. Ich habe das Gefühl, dass so viel gesagt werden müsste, dass es so viel zu Bloggen gäbe. Nicht nur zu mir selbst und meinem eigenen Kram; auch etwas Großes, das über den persönlichen Tellerrand geht. Aber ich sitze vor dem Rechner, kaue Kaubonbons, bis ich alle mit Erdbeergeschmack gefunden und gegessen habe, versuche zu Schreiben, lösche Sätze, Wörter, Buchstaben und wünschte, ich hätte Worte für meinen momentanen Zustand.

gedacht, gemacht

Was so geht (how life is)

28.01.10 | 2 Comments

Es ist nicht, dass viel passieren würde. Ich stolper so durch den Tag und durch den Schnee, mal happy, mal konfus, mal genervt, mal euphorisch (wie das halt so ist). Ich gehe Kickern und schwimmen, liege Pasta aus Riesenmüslischüsseln essend auf meinem Sofa und schaue irgendwelche Serien auf intellektuell niedrigem Niveau (wie das halt so ist). Ich habe Sushi für mich entdeckt und überlege ein Fahrrad zu kaufen. Ich spüre das leise Aufbegehren von Frühlingsgefühlen – oder zumindest dem Gefühl, dass da unter dem Schnee, den Decken, hinter den Türen und der Heizungsluft etwas Frisches ist, das wartet auszubrechen. Ich lese feministische Blogs, pendel zwischen ein bisschen Feierei, Telefon, Seminaren und was halt so dazu gehört. Würde mich jemand fragen, ob ich glücklich bin und ob es voran geht, müsste ich wahrscheinlich überlegen, aber eigentlich ist das Quatsch. Es geht was. Und es geht gut.

gelabert

Insomnia

04.01.10 | 9 Comments

Das neue Jahrzehnt hat mir bisher eines gebracht: Einen neuen Rhythmus. Nicht emotional-spirituell-whatever. Ich leide unter Schlaflosigkeit. Es ist weit nach Mitternacht, ich hatte das Licht schon gelöscht. Ich drehe mich, von links nach rechts, das Kissen, meine Wenigkeit selbst von der Seite auf den Bauch. Alles für den Arsch. Ich liege da und denke und will einfach nicht müde werden. Noch einen Schluck trinken, doch nochmal aufs Klo. Hilft alles nichts. Also mache ich doch wieder das Licht an, fahre den Rechner hoch. Dann schlafe ich eben wieder bis 14 Uhr, die nächste Woche darf ich den Tag noch zur Nacht machen und die Nacht zum Tag.

gedacht, gegrübel

Der letzte Post

31.12.09 | Comment?

Die Nuller-Jahre sind abgehakt. Ein neues Jahrzehnt beginnt und ich finde die Vorstellung eines Neuanfangs schön – und sei er nur mental.

Ein letzter Post in diesem lehrreichen Jahr. Ich habe Bilanz gezogen und sehe ein bisschen skeptisch, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, den letzten zwölf Monaten nach. Lessons to be learned – so fasse ich 2009 für mich zusammen. Es war nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht supergut, aber wann ist es das schon?

Ich frage mich, wann es wohl ein gutes Jahr ist und wann wir zufrieden zurück blicken können: auf unsere Entscheidungen, unsere Leistung, wie wir die Zeit verbracht haben. Denn wirklich zufrieden ist man letztendlich doch trotzdem nie wirklich. So ist wohl der Mensch, aber ich denke, dass es das ist, was uns vorantreibt: Der Wille, die Hoffnung, dass es besser wird. Also, nehmen wir unser Glück in die Hand.

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