R’s Geschichte

Auszug aus einem Interview, mit R., 16, die ihre Kindheit in ganz Arabien verbracht hat und ursprünglich aus dem Irak kommt.

Also des denk ich, ehm, Verständnis kriegt man hier nicht so arg, also des kenn ich jetzt nicht, weil ich war ja wie gesagt in verschiedenen Ländern und da waren die Lehrer halt immer für mich da. Also, (…) wie gesagt, nach der Schule bekam ich dann noch Extrastunden (…). Aber hier war des halt nicht so! Hier wurde man gleich streng genommen, also hier, als man hier, als ich hier war wurde ich auch so behandelt als wäre ich hier geboren, als hätte ich des jetzt… Aber nur ich konnte nicht sprechen. Also des war des Problem, also… Ich hab halt nicht, ich, ich war halt nicht *stottern*, ich hatte halt nicht das Gefühl, dass mir hier jemand helfen möchte. Also die Lehrer waren nett, aber die haben… die haben des irgendwie nicht verstanden gehabt wie des ist, wenn man, äh, von wo ganz anders kommt, also es wäre jetzt zum Beispiel nicht ein Unterschied wenn man von Europa irgendwo, Russland oder so… ne, wenn man hier her kommt, denk ich jetzt, es ist unterschiedlich, aber ich denke jetzt nicht sooo, wie wenn man von Arabien kommt. Also… da die Schrift, wir schreiben von rechts nach links und nicht von links nach rechts und da gab’s halt überhaupt keine Zusammenhang und ehm, da fand ich’s eigentlich nicht sehr schön, weil man hat es hier schw-, schwer genug gehabt und deswegen wurde halt man… noch unter Druck gesetzt.

Das Interview hat mich unglaublich berührt und sehr zum Nachdenken gebracht. Obwohl nun schon eine halbe Woche vergangen ist bin ich immer noch richtig ergriffen von diesem Lebensweg.

R’s Eltern waren in Arabien angesehene, wohlhabende Leute. Der Vater war Pilot, die Mutter Lehrerin, und so kam es, dass R. ihre Kindheit in unzählichen Ländern von Jordanien bis Syrien bis Dubai verbracht hat. Die Ausbildungen R’s Eltern wurde in Deutschland, obwohl sie auf Englisch abgelegt wurden, nicht anerkannt. Mittlerweile arbeitet der asthmakranke Vater in einer Autowerkstatt (!), die Mutter hilft immer wieder in Fremdsprachenschulen aus - eine unglaubliche Verschwendug an Fachkräften. Wie in dem Abschnitt sichtbar, wurde R. hier von der Institution Schule in keinster Weise unterstützt, genauso behandelt, als wäre sie hier geboren. R. besucht ab September eine Sozialpflegeschule, die sie mit der Mittleren Reife abschließen wird. Sie wünscht sich danach auf die FOS zu gehen und ihr Fachabi zu machen.

8 comments

Alleine wohnen für Anfänger

Ab sofort hüte ich Heim und Kater meiner Eltern, die für drei Wochen in Sardinien sind. Das ist eigentlich nicht verkehrt, weil ich auf diese Weise einen Garten zur Verfügung habe, mir der Kater die Füße zum Einschlafen wärmt, ich mal wieder Klavier spielen kann usw. Heute wollte ist also einkaufen gehen. Schon beim Hinausgehen hatte ich irgendein komisches Gefühl und als die Tür ins Schloss fiel wurde mir irgendwie ganz komisch, aber ich hatte ja alles dabei, was man so zum Einkaufen braucht: Geld, Tüte, Schlüssel. Also geh ich in Lidl, kauf mein Zeug, packs in die Tüte und steh mit falschem Schlüssel vor der Tür. Ich hatte meinen Haustürschlüssel mitgenommen und nicht den meiner Eltern (nein, kommt gar nicht erst auf die Idee zu fragen ob irgendwer einen Ersatzschlüssel gehabt hätte!). Ganz toll. Naja, das End vom Lied war, dass mich der Mann vom Schlüsseldienst um 35€ berappt hat und ich mir in den Arsch beisse.

PS. Ich hatte ersthaft überlegt die Überschrift Verpeiler sind geiler Part III zu nennen, aber umso mehr ich darüber schreibe, was mir manchmal so komisches widerfährt, umso mehr hab ich den Eindruck, dass mir tatsächlich was seltsames passiert.

6 comments

Wie Kaugummi.

Die letzten Tage, sprich die ersten der Semesterferien, ziehen sich, was vielleicht daran liegt, dass ich warte. Vergebens, wie es mir scheint.

Das Schlimme ist, dass mir neben dem Warten nichts besonders sinnvolles einfällt ich mich zu nichts sinnvollem aufraffen kann, weil das Sinnvolle, nämlich die Auswertung meiner Interviews erst dann stattfinden kann, wenn sie geführt wurden. Die Durchführung widerum klappt in der Regel unglücklicherweise schlecht, findet das Interview nicht statt, weil ich versetzt werde. Nun, ich glaube mittlerweilen, ich bin prädestiniert dazu bzgl. meiner Magisterarbeit versetzt zu werden; bevorzugt von meinem Prof oder meinen Probandinnen. Nunja, morgen und Montag klappt´s ja vielleicht und dann schau’mer mal.

5 comments

Interviews, Pizza und Verpeiler sind geiler Part II

Also, mein neues Thema der Magisterarbeit steht: Lebenswelten und Zukunftsperspektiven von Hauptschulabsolventinnen mit Migrationshintergrund. Meinen Interview-Pretest habe ich letzte Woche absolviert, nachdem ich im Selbststudium noch einen (Zusatz-)Crashkurs zu Qualitativen Forschungsmethoden hinter mich gebracht habe (und puh, Gott sei Dank war ich in dem Methoden-Seminar!). Ich hab weitestgehend versucht mich an die 1000 Do’s und Don’t der Interviewführung zu halten, was gar nicht so leicht ist: Nicht ins Wort fallen, Empathie, aber keine Wertung, zuhören, nicht am Leitfaden festklammern, aber irgendwie doch zum Punkt kommen, aufmerksam zuhören und nebenbei die richtige Fragestellung beachten und und und. Gar nicht so leicht wie es vielleicht klingen mag, aber insgesamt war ich zufrieden. Gestern hab ich dann auch mein erster richtiges Interview mit A. geführt und gleich schon ein paar spannende Inhalte erfahren: Von den “eigenen Regeln” der Türken im Gegensatz zu den Deutschen, von Zukunftsängsten und einem Paradebeispiel transkulturellen Lebens (A. hat im Mooment den türkischen Pass, möchte mit 18 Deutsche werden, aber auf der anderen Seite würde sie auch gerne zurück in die Türkei, wo allerdings nie gelebt hat). Auf jeden Fall alles sehr sehr spannend!

Im Moment bin ich am Transkribieren, aber ich bin mir irgendwie nicht so sicher, ob das alles so stimmt, denn leider gibt es an dieser Universität ganze zwei nicht ausleihbare Bücher zur Transkription, die ich mir aber irgendwie und irgendwoher doch noch besorgen muss. Außerdem bin ich ja aus dem Seminar früher rausgerannt, als es ans Eingemachte, sprich: Wie interpretiere ich ein Interview?, geht. Hm. Scheisse. Zumindest stärkt der Rest Pizza von gestern - die liebe Anna hat nämlich gestern Gebusrtatg gefeiert und ins Oggi, dem Restaurant, wo der Claudio seit neuestem arbeitet geladen. Ohne Scheiss, ich hab gerade mal eine halbe Pizza geschafft, die Dinger sind gigantisch, aber dafür bin ich heute Mittag auch noch gut versorgt! Auf jeden Fall war es verdammt schön mal wieder alle beisammen zu haben!

Zu guter letzt noch Part zwo von Verpeiler sind geiler: Am Tag nach der Seminar-Geschichte steh ich in der Dusche, wasch ich mir die Haare mit Duschgel und wundere mich dann, dass das “Shampoo” heute so anders riecht… Sollte ich mir langsam mal Gedanken machen???

2 comments

Verpeiler sind geiler (oder so)

Nachdem ich, wie manche Insider wissen, erst an Pfingsten das Zählen bis drei richtig gelernt habe, war gestern die Uhrzeit dran.

Ich hatte Seminar, vier Stunden, von 16 bis 20 Uhr, bei Liebau und Zirfas und es war eigentlich sehr interessant. Es ging um qualitative Forschungsmethoden und zwei Mädels, die mithilfe eines Puppenspiels Kindergartenkinder interviewt haben. Wirklich lustig, wir hatten Tonbanndaufnahmen und Scheiss und Zeug und wir haben viel gelacht! Um 17.30 Uhr haben wir Pause gemacht, ich war mit Fabi n Snack holen und dann zurück. Mit Jürgen hatte ich ausgemacht, dass er mich nach dem Seminar an der Phil Fak abholt, weshalb ich schon echt Hummeln im Arsch hatte, weil Liebau und Zirfas noch ewig rumquatschen was wir denn aus dem Interview jetzt rausziehen können und üpt die Ruhe weg hatten. Gut, dachte ich mir, gib ihnen noch 5 Minuten zum Überziehen, dann hauste ab. Vorher noch eine kurze Beschwerde meinerseits in die hinteren Reihen, was die denn eigentlich noch rumlabern, woraufhin die Kommilitonin neben mir meinte es sei wahrscheinlich halt grad so ergiebig und dann noch demonstrativ gähnte. Nun gut, ich also raus aus der Phil Fak, einmal drumrumgerannt - kein Jürgen da! Ich greif stinkig zum Handy, wo er denn sei?! Und was war mit Jürgen? Der arme war ganz perplex was ich eigentlich will, es ist 19 Uhr und wir wollten uns doch erst in einer Stunde - wenn das Seminar aus ist - treffen!

Fazit: Ich bin früher aus einem interessanten Seminar gerannt und hab mich noch eine Stunde in Erlangen rumgedrückt bis ich den Jürgen dann getroffen hab. Manchmal überrasch ich mich wirklich selbst!

4 comments

Gehe nicht über LOS, ziehe keine Befragungsergebnisse ein!

Blablabla, ich weiß, ich weiß. Ich kann von nichts anderem mehr daherlabern, als von der Magisterarbeit, der Bitch. Ich hab noch keine einzige Zeile geschrieben und bin schon extrems angepisst! Nach dem heutigen Telefonat mit dem KM hab ich mir die Befragung am Sigena nämlich abgeschminkt. Die ist, so das KM, nämlich nicht so unbedingt von pädagogisch-wissenschaftlichem Interesse, weil ich ja nur eine Schule befrage. Das ist nicht wirklich repräsentativ und somit behindert das nur den Schulbetrieb. Der Antrag ist zwar noch nicht ganz durch, aber wenn die schon so reden… Auf jeden Fall hab ich beschlossen, dass ich nun vollständig Plan B verfolge, alles andere verschwendet meine Zeit!

Plan B lautet im Konkreten Die Evaluation der Bildungserfahrung und Zukunftsperskpektiven von Hauptschuabsolventinnen mit Migrationshintergrund. Ich habe ja auch in diesem Schuljahr wieder einige Mädels auf den Quali vorbereitet. Die meisten waren Türkinnen, aber insgesamt wäre ich nicht nur auf diese fokussiert, sondern hätte z.B. auch Zugang zu Mädchen aus dem Irak oder Palästina (die auch noch nicht so lange hier in Deutschland sind). Die Mädchen, so um die fünf Stück sollten es sein, würde ich dann interviewen. Über den Leitfaden hab ich mir heute schon so meine Gedanken gemacht. Er ist noch nicht ausgereift, aber so in etwa stelle ich mir das vor. Ein Zusatzfragebogen im Anschluss soll noch ein paar grobe Geschichten abdecken. Danach gibt’s ein Postscriptum, das ich anfertige, um noch mal den Interviewablauf zu kommentieren (jaaa, das alles hab ich schön in meinem Methodenseminar gelernt!). Ich würde mich übrigens sehr über Anmerkungen und Kommentare zum Leitfaden freuen!

Außerdem habe ich mir überlegt noch ein bis zwei Experteninterviews durchzuführen; beispielsweise mit Leuten von der Kulturbrücke, die ja auch Bewerungsberatungen für die Mädchen angeboten haben. Andenken könnte ich auch mit den Leuten der Integrationsberatung der Stadt Fürth, die ja auch in Schulen gehen und sich vor allem auch mit der Datenlage in Fürth gut auskennen ein Pläuschchen zu führen. Die Interviews habe ich aber noch nicht ausgearbeitet.

Nun denn, dann hoff ich mal, dass Runde zwei besser startet ;)

4 comments

Keine gute Woche…

… nein, wirklich nicht. Meine Magisterarbeit droht(e???) sich in Luft aufzulösen, im Moment ist wieder alles möglich und hängt zugleich doch wieder am seidenen Faden. Also fühle ich mich furchtbar, zerbreche mir den Kopf, träume wirres Zeug und mache mich an Plan B, um schließlich doch wieder bei Adam und Eva zu landen.

Außerdem waren viele Leute unfreundlich: 1. Der Schulleiter, der mir bezüglich meiner Magisterarbeit praktisch nicht entgegenkommt und mich mit Nicht-Beachtung straft, 2. mein Prof, der mich am Mittwoch, zu unserem Termin, den wir keine 24 Stunden vorher vereinbart hatten, versetzt hat (was in keinster Weise zu meiner guten Laune beigetragen hat), 3. die blöde Frau aus der Cafete in der Hauptbib, die es ernsthaft nicht geschissen kriegt mir eine Gabel zu geben, wenn ich mir meinen blöden Salat selbst mitbringe. Das können sie leider nicht, nein.

Einzige wirklich gute Nachricht: Meine Sommerkurse kommen zustande; ich hab 10 Anmeldungen und freue mich wirklich sehr!

Außerdem an dieser Stelle ein paar ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ für meinen besten Freund, der sich den ganzen Mist schon im Verlauf der Woche mit einer Engelsgeduld angehört hat. Ärger du dich auch nicht, die Zeit wird vieles richten…

No comments

Neues Brushset

Seit über einem Jahr gibt es mal wieder ein neues Brushset von mir. Es handelt sich um 23 blumige Brushes für Photoshop CS, die in ziemlich guter Qualität sind. Runterladen lohnt sich also ;)

Mehr Brushes und anderen Stuff findet ihr übrigens auf meinem deviantART-Account.

Viel Spaß damit!

1 comment

… und was macht man dann damit?

Als Geisteswissenschaftler darf man sich ständig diese scheiss Frage anhören, was man denn mit seiner goldenen Fächerkombination (beispielsweise ein Mix aus Soziologie, Geschichte, Philosophie, Kultur- oder Sprachwissenschaft, Pädagogik usw.) anstellen soll. Eigentlich bin ich immer ein großer Optimist diesbezüglich gewesen, gemäß dem Motto: Wem sein Fach gefällt, der ist automatisch gut in seinem Metier und findet natürlich auch einen Job! Gestern Abend hab ich mich auf die Suche gemacht und habe ehrlichgesagt schon ein bisschen geschluckt. Ich habe auf sämtlichen Online-Jobbörsen NICHTS gefunden, was auch nur ansatzweise auf mein Profil oder meine Interessen zugeschnitten gewesen wäre. Halt, stop, eine Ausnahme gab es doch und das ist das Dokdorandenprogramm des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, wo man an einem beliebigen Institut promovieren kann und in Teilzeit beim BAMF arbeitet. Leider sind die weniger auf pädagogische Fragen ausgerichtet und momentan suchen sie wohl auch niemand, also war die Euphorie also wieder etwas eingedämmt, aber wer weiß schon was in einem Jahr ist… Ich bin echt am überlegen, ob ich irgendwo noch ein schwachsinniges Praktikum machen soll, aber ehrlichgesagt hab ich weder große Lust für praktisch Null Entlohnung Kaffee zu kochen, noch hab ich besonders viel Zeit, da meine Magisterarbeit vorangehen muss und die Prüfungen ja auch vorbereitet werden müssen. Im Moment hänge ich also ein bisschen in der Luft: Einerseits denke ich eigentlich schon, dass ich ganz gute Referenzen hab - ich kenne ein paar Leute in der “Migrationsszene” oder wie man das auch immer nennen will, habe in diverse Jobs in dem Bereich hineingeschnuppert und bin auch sonst ganz engagiert, wie ich finde. Anderseits ist nirgends Geld da und niemand scheint nach Leuten wie mir zu suchen. Ach, ich weiß auch nicht. Vielleicht sollte ich mir diese Probleme aber auch erst dann machen, wenn sie wirklich anstehen. Ein gutes Jahr werde ich ja wohl noch eingeschrieben sein, an meiner schönen Uni.

3 comments

Mission Migration

Wow, ich werde langsam professionell oder so. Jedenfalls wurde ich doppelt eingeladen, und zwar von der AWO Kulturbrücke und von Anke Kruse, der Integrationsbeauftragten der Stadt Fürth selbst - für beide arbeite ich schließlich, um an der Fachtagung “Die Lebenswelt Fürther Migrantinnen und Migranten heute und im Jahr 2020″ teilzunehmen. Es war auch ziemlich interessant muss ich sagen. Zuerst gab es ein paar Faken und Daten über Fürth, die eigentlich jedem klar werden lassen müssten, dass man im pädagogisch-sozialen Bereich einfach nicht mehr an dem Thema vorbei kommt und was mich angesichte der Problematik, die in dem Feld nach wie vor vorherrscht einfach nur wundern lässt, dass weiter Stellen gestrichen und Gelder gekürzt werden. Aber auch hier denkt die Politik wahrscheinlich einfach zu kurzfristig… (weitere Kommentare diesbezüglich spar ich mir jetzt mal). Danach gab es einen, wie ich finde nicht ganz so gelungenen Vortrag von einem Prof der FS Frankfurt, im Anschluss aber einen wirklich klasse Einblick in die Vermittlung von Interkultureller Kompetenz durch die InkulTra. Das Schöne war, dass es wirklich gar nicht theoretisch war, sondern man wirklich mal sein eigenes Verhalten anhand eines Spielchens prüfen konnte. Das lief so ab: Wir waren ca. 20 Teilnehmer im Workshop, von denen drei Freiwillige vor die Tür sind. Während diese draußen waren wurde mit dem Rest ein Vorstellungs-Ball-Spielchen gespielt, das auch ein spezielles System hatte. Ein bisschen komplizierer - und chaotischer - wurde es dann auch, da mehrere Bälle eingesetzt wurden und wir Plätze wechseln mussten. Das aber nur am Rande, das eigentlich Wichtige war nämlich, dass, als wir ganz vertieft waren, die drei anderen wieder in den Raum geschickt haben. Es war echt krass, weil die Leute 1. ewig nicht beachtet wurden, 2. kaum Anstalten gemacht wurde sie in das Spiel einzubeziehen oder ihnen die Regeln zu erklären und sie 3. mehr oder minder als Störer empfunden wurden. Anderseits kamen sie sich natürlich ausgschlossen und ignoriert vor, hatten keinen Plan, was das alles sollte und waren auch verstört, dass anfangs wirklich niemand so richtig auf sie reagierte, was sich bei einem richtige Ablehnung gegen die Gruppe bemerkbar gemacht wurde und er auch gar keinen Bock mehr auf das Spielchen und die Leute hatte. Vielleicht klingt das Spielchen ein bisschen albern, aber ich finde das hat sehr gut die eigene Haltung gegenüber Neuen dargestellt und die Möglichkeit gegeben das eigene Verhalten zu reflektieren, wenn man meint “in seinem System” gestört zu werden. Insgesamt also wirklich ein interessanter Tag, den ich heute Abend bei der Steffi, die zum Essen lädt, sicher gut ausklingen lassen kann :)

No comments

« Previous PageNext Page »