Archive for November, 2007

Seltsame Träume, Part II

Die letzte Stunde bevor ich aufstehe ist meist sehr traumintensiv, oft auch wirr. Ich war bei einer Freundin, mit anderen Freunden und ihre Wohnung war sehr seltsam. Die Decken waren unwahrscheinlich hoch und sie hat komische Regale selbst gebaut, die kurz unter der Decke waren. Die wurden mit Sperrmüll gehalten; Leitern, alte Stuhlbeine usw., alles ineinander verwurschtelt. Ich habe gesagt, dass das eine ganz schön wackelige Geschichte hier ist, aber ihr war das wurscht. Danach kamen plötzlich lauter Leute aus meinen Soziologie Seminaren, die ich zum Teil auch nur vom sehen her kenne. Und dann ist ein Dozent von mir aufgetaucht und ist Amok gelaufen; mit Knarre und allem drum und dran. Einen Komplizen hatte er auch. Das war aber nicht blutig, ich kann mich nicht erinnern, dass jemand gestorben wäre, es war halt nur ein Mordsgeschrei, kann man sich ja denken.

Jürgen, dem ich das heute Morgen am Frühstückstisch erzählt habe, meinte dann Freud hätte an mir eine Wahre Freude gehabt ;)

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Wochenendpläne

Heute Romanistik-Seminar geschwänzt. Die Bahn raubt mir den letzten Nerv und dafür, dass ich dann zu spät komme und präventiv früher gehe, in der Hoffnung, dass der RE fährt, lohnt sich’s mal echt nicht nach Erlangen zu fahren. Also schön ausgeschlafen (auch in Hinblick auf gewisse Partys heute Abend), dann in aller Ruhe mal ein Käffchen, ein bisschen Neuigkeiten surfen und nach der Politik gucken.

Nachmittags muss ich dann noch in die Arbeit, zu meiner Qualivorbereitung. Im Moment find ich’s ein bisschen zäh, aber gut, das sind so Phasen. Im Anschluss daran hab ich dann noch ein Interview für die Magisterarbeit, weil die eine Befragung nicht ganz so ergiebig war wie ich mir erhofft habe. Die Befragung lief mit einem Mädchen, halb afroamerikanisch, halb deutsch und ich dachte mir, naja, is mal was anderes. Leider hat das arme Mädel ihren Vater nie kennen gelernt, identifiziert sich also dementsprechend wirklich gar nicht mit der USA und dem ganzen drumrum. Ein paar Aspeke lassen sich mit Müh und Not sicher rausziehen, aber es ist einfach zu vage. Das interessanteste war eigentlich, wie die Schule mit ihrer Dyskalkulie umgeht. Aber das ist nicht mein Untersuchungsgebiet. Nach reiflicher Überlegung denke ich deshalb, es ist besser lieber ein zusätzliches Interview zu machen, mit noch einem türkischen Mädel, das im Moment ihren Realschulabschluss nachholt. Ich erhoffe mir recht viel von dem Interview, auch weil das erste Interview mit einem türkischen Mädchen schon sehr negativ angehaucht war: Die Eltern sind seit Jahren nicht mehr zu Elternabenden, sie hat keinen Ausbildungsplatz gefunden, musste den Quali ein Mal wiederholen, …

Und danach… endlich Wochenende! Heute Abend ist die lang ersehnte Assi-Motto-Party und wir werden uns alle hübsch fein machen. Jogginganzug, Adiletten, ausgelatschte Schuhe, Dreitagebart, oder Alternativ für die Damen Leopardenleggings, angeklebte Fingernägel, pinker Lippenstift, Eyeliner satt bis unter die Auganbraue usw. usw. Wird bestimmt saulustig, bei Aldibier und Tütenwein.

Für Samstag steht dann Nürnberg an, irgendeiner von Jürgen TheWi-Jungens spielt in so einer Jazzband, die morgen auftritt und danach ist irgendwo WG-Party. Ich hab zwar keine Ahnung wo, ich kenn, glaub ich, nicht mal den Typ, der spielt, geschweige denn besagte WG, aber egal! Es ist echt unglaublich, oder? Ich hab schon mit Jon darüber geredet. Nachdem wir uns alle das ganze Sommersemester kaum gesehen haben und ich mich vielleicht drei Partys erinnern kann, geht mittlerweile mindestens ein Mal die Woche irgendwo irgendwas. Und Jürgens Geburtstag und vor allem die ganzen Weihnachtsfeiern (auch gern mal spontan, mittags, am Erlanger Weihnachtsmarkt ;) ) haben auch noch gar nicht stattgefunden…

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Und was suchen Sie hier?

Ich bin ein Fan von Statistiken. Am interessantesten finde ich die Suchbegriffe, also wie man meine Seite über Google oder andere Suchmaschinen gefunden hat. Ein kleines, unkommentiertes Best Of zu eurer Erheiterung:

  • heute ist ein scheisstag, mit geht’s gar nicht gut
  • im arsch reinschieben, aber was
  • lied binomische formeln
  • pädagogik was macht man damit?
  • warum lehrer werden
  • verpeiler sind geiler
  • werbesprüche fußpflege
  • fake xing accounts
  • alte liebesbriefe
  • aufbau des regenwurms
  • juergen metrosexuell

© Foto: wasaby

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Tadaaa!

Wow, ich hab’s tatsächlich geschafft meiner Seite ein neues Gesicht zu geben! Ich finde auf jeden Fall das Design macht gute Laune und bei all dem Scheisswetter kann man die auch gut vertragen :)

Heute hat die liebe Anna zum Brunch geladen, es war sehr lecker und schön. So Mädels-Nachmittage sind ja leider etwas seltener geworden, umso schöner war es heute meine Lieben wieder (fast) alle (Grüße an die Steffi!) zu sehen und bei ca. 1 Liter Tee pro Nase mal wieder richtig ausgiebig zu quatschen. Auf jeden Fall haben wir beschlossen bald zu backen und überhaupt regelmäßiger, so ein mal im Monat, zusammen zu frühstücken :D

Ansonsten alles gut. Die Zähne haben sich bewährt, meinen cholerischen Anfall, weil Wordpress mich angekotzt hat, hab ich überwunden, Donnerstag hab ich ein ausgezeichnetes Referat gehalten und jede Woche ist im Moment eine andere Party. Ja, doch, es geht mir gut!

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Ein lustiger Zahnarztbesuch

Gestern also beim Zahnarzt gewesen. Ich habe prinzipiell gute Zähne, ein kleines und ein größeres Loch, aber ich hatte auch Fissuren, und die wurden gestern beseitigt. Mal davon abgesehen, dass in meiner Mundspülung eine tote Fliege war und die Praktikantin einen Kreislaufkollaps hatte, war der Eingriff nicht lustig (vor allem weil mein Kiefer weh tut), aber da muss man halt durch. Lustig wird sicher auch nicht die Rechnung, Privatpatient müsste man sein :|

Danach, um meine “neuen Zähne” zu feiern, sind wir also erst mal zu Julia gefahren, halt die üblichen Verdächtigen (bis auf Denny), um Sas’ neuen Schokobrunnen und die Zuckerwattemaschine auszubrobieren. Schließlich muss man ja auch die neuen Zähne testen, ob die Versiegelungen halten oder ob sie sich durch Schoko- und Zuckermassen irritieren lassen. Es war dann wieder sehr lustig und sehr spät, die Rache kam heute morgen und ich freu mich schon sooo auf’s Wochenende.

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Das Wetter deprimiert mich. Es deprimiert mich über das Wetter zu schreiben.

Neulich, Freitag Vormittag, auf dem Weg zur Uni vor einem der vielen Krankenhäuser in Erlangen, überkam mich ganz plötzlich dieses Herbst-Gefühl. Die Zeit scheint zu stehen und ich dachte an den Winter vor zwei Jahren und dass es eigentlich verwunderlich ist, wie leicht es mir fiel zu verdrängen. Wird ein geliebter Mensch krank, fällt man wohl in eine Art Starre. Ich sah einen dieser gestressten Oberärzte, der weiße Kittel wehte im Wind, als ob er ein Gespenst wäre und die Welt wirkte einfach nur seltsam surreal.

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Ach Kinder…

Kaum dass man mal wieder eine Nacht durchgesoffen hat fühlt sich meinereiner den kompletten nächsten Tag unfähig das Bett vor 16 Uhr zu verlassen, hat den Eindruck man muss gleich seinen Mageninhalt loswerden, sobald man die traurigen Reste Raki sieht und das höchste der intellektuellen Fähigkeiten ist die Zeitung durchzublättern. Ich werde alt.

Trotz allem wars ein verdammt geiler Abend und ich freu mich insofern schon auf Fasching, wenn Jon und seine Nutten, die türkische Mama ohne Bart mit ihrem amerikanischem Freund, der Totenkopf-Martin und die Chicks vom Bau wieder die Sau rauslassen! Prost, ich geh jetzt ins Bett.

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