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Retrospektive

… nicht noch ein Jahresrückblick!

31.12.08 | 5 Comments

Oder doch? Na gut, machen wir’s kurz, die Highlights halten sich eh in Grenzen.

2008 war wie die Ruhe vor dem Sturm. Richtig los geht’s erst 2009, das für mich jetzt schon ein Jahr der Entscheindungen ist.

Ein Highlight war sicher die Fertigstellung meiner Magisterarbeit.

Persönlich gab es strenggenommen keine wirklichen Höhepunkte, dafür aber das Wissen und das unersetzbar gute Gefühl, dass da draußen eine kleine erlesene Handvoll Personen ist, die da sind. All diesen möchte ich an dieser Stelle Danken, wobei neben meinen Eltern und meiner Schwester ganz vorne J., S. und A. genannt werden sollen.

Beruflich” (sofern man das so bei mir nennen kann) habe ich mich sehr gefreut, dass ich nach 11 Semestern doch noch mein olles Tutorium bekommen habe. Ansonsten bin ich weise wie eh und je und habe mir trotz Prüfungen meine drei Jobs beibehalten.

Das beste musikalische Comeback dieses Jahr war in meinen Augen Oasis. Wahrscheinlich weil sie sich immer noch so anhören wie 1995. Und das ist wunderbar, you know what I mean?

Auch wenn ich eigentlich kein großer Cineast bin, soll der Vollständigkeit halber der meiner Meinung nach beste Film genannt werden, den ich dieses Jahr gesehen habe, nämlich Gomorrha, dem wunderbar unglamourösen Film über die italienische Mafia. Auch schön, aber einen Tick zu lang: So ist Paris.

Als besten Blog möchte ich an dieser Stelle die Mädchenmannschaft nennen. Weil ich gerade seit diesem Jahr vieles in Puncto Gleichbereichtigung - vor allem bzgl. Geschlecht oder Ethnie - dazugelernt und reflektiert habe.

Die beste Zeitung ist uns bleibt die ZEIT. Wer sie nicht liest, sollte anfangen dies zu tun. Scheißt auf Spiegel Online, echt jetzt, oder, um es mit Tomte zu sagen: “Willst du die Welt verändern / lies ein ganzes Jahr die ZEIT.”

Das Unwort des Jahres 2008 ist (jetzt schon) Weltwirtschaftskrise. Ich kann es nicht mehr hören!

Was ich mir wünsche für das kommende Jahr? Viele schöne Stunden für mich und (mit) meine(n) Lieben, eine mich erfüllende Arbeit und dass mein Optimismus nicht schwindet, egal was dann letztendlich doch kommt. Ich weiß schon jetzt, dass es kein leichtes Jahr werden wird. Aber irgendwie ging es immer weiter und wenn ich ehrlich bin haben sich viele meiner Probleme, bis jetzt zumindest, meist schneller in Luft aufgelöst als sie kamen.

Euch allen da draußen, ob bekannt oder unbekannt, wünsche ich einen guten Start in das letzte der “Nuller-Jahre”. Macht’s gut, ihr habt’s in der Hand.

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